Dawanda wir
vermissen Dich!

Dawanda

Ende August 2018 ist Schluss: Dawanda.de wird eingestellt

Mehr erfahren Weiter zu ETSY

Dawanda Shop

Dawanda stellt Online Shop ein

Dawanda war für viele gar nicht aus dem deutschen Internet wegzudenken, doch jetzt ist es offiziell: Der Marktplatz für selbstgemachtes im Bereich Mode, Kleidung, Baby, Möbel, Print, Schmuck, Hochzeit und co schließt sein Angebot und geht offline. Die Dawanda Verkäufer und Händler sind traurig: Gerne wurden die DIY (Do it Yourself) Produkte auf www.Dawanda.de angeboten und verkauft.

Die Gebühren für Verkäufer und auch die Plattform waren akzeptiert und die Seite listete Millionen von Produkten für Millionen von Besuchern und Kunden. Durch den immer höher werdenden Druck der Konkurrenz, wie dem US-Unternehmen Etsy, wurde es immer schwieriger den deutschen Markt und auch die internationalen Marktplätze gewinnbringend zu verteidigen. Das führt zur Geschäftsaufgabe vom Berliner Unternehmen.

Der Dawanda Shop ist seit dem 31.08.2018 nicht mehr erreichbar. Verkäufer und Nutzer werden auf den Konkurrenten Etsy geleitet. Wir zeigen auf dieser Seite weitere Alternativen für Selbstgemacht Dinge, sowie den direkten Weg zu Etsy.


Do It Yourself! – Online Verkaufsbörsen im Trend

Handgemachte Unikate, alles mit Liebe zum Detail maßangefertigt und personalisiert, einzigartig oder ganz individuell. Labels mit diesen Aufschriften stehen aktuell total im Trend, denn dieser tendiert immer weiter in Richtung „DIY“ oder „handmade!“. Und das ist auch kein Wunder, betrachte man die zuckersüßen und wirklich liebevoll gestalteten Produkte aus den Heimwerkstätten. Ganz egal, ob es sich dabei um Babyprodukte, stylische Trendaccessoires für die Wohnung oder um persönliche Geschenke handelt, inzwischen findet man so ziemlich alles auch aus eigener Hand. Weg vom Massenprodukt, hin zum kleinen Kleinunternehmer. Wer sich genau so einem solchen zählt, der kann sich Plattformen wie DAWANDA, Amazon Handmade, Etsy oder Palundu zu Nutze machen. Doch wie funktioniert das eigentlich?

Wie funktioniert(e) Dawanda

DaWanda ist seit 2006 im Onlinegeschäft und bietet darauf unzähligen kreativen Köpfen eine Plattform, um die eigenen Produkte verkaufen zu können. Wer sich also nicht selbst um Vermarktung und Co. kümmern möchte, der erstellt sich einen eigenen Shop auf DaWanda. Die Homepage selbst stellt quasi eine Art Sammelsurium an einzigartigen Unikaten und Liebhaberstücken dar, aber auch allerlei Kleinigkeiten aus der eigenen Heimwerkstatt. Eigentlich Produkte, die nicht wirklich Massentauglich sind, die dennoch aber jeder haben möchte. DaWanda hat damit eine einzigartige Nische gefunden, um die zahlreiche User dankbar sind. So kann sich jeder Anbieter einen Shop erstellen und direkt mit dem Verkauf eigener Produkte anfangen. Und um welche Produkte handelt es sich? Dieser Frage steht DaWanda ebenfalls sehr offen gegenüber, denn es gibt nichts, was es nicht gibt. Kleine süße Taschen, Produkte für den Kindergarten, Babyklamotten, Schmuckstücke, Accessoires für die Wohnung, Geschenkideen, Schreibutensilien, Dinge für das alltägliche Leben, Lampen, Schuhe und vieles mehr. Ja, wer nach einem ganz persönlichen und individuellen Geschenk sucht, der wird auf DaWanda fündig. Und für alle Anbieter gelten folgende Voraussetzungen, von denen mindestens einer erfüllt sein sollte, um überhaupt einen Shop eröffnen zu dürfen:

Dawanda Shop eröffen: so ging es

DIY bedeutet so viel wie „selbst gemacht“, übersetzt bedeutet die Abkürzung: „Do It Yourself“. Und genau das erwartet DaWanda auch von seinen Teilnehmern, dass die Produkte aus der eigenen Feder oder der eigenen Produktion stammen. So müssen diese zwar nicht unbedingt handgemacht sein, allerdings dürfen keine Waren von Dritten verkauft werden. T-Shirts einkaufen, mit Logo versehen und auf DaWanda verkaufen – nein, damit funktioniert es leider nicht. Möglicherweise können aber die Produkte restauriert, individualisiert oder speziell veredelt werden, denn dann sind diese perfekt geeignet, um in einem Shop von DaWanda verkauft zu werden. Vielleicht handelt es sich aber auch um eine Maßanfertigung, die nur nach Auftrag und speziell auf eine Größe zugeschnitten wird. So ist es bei vielen selbstgenähten Produkten der Fall. Oder aber es handelt es sich um Vintage Produkte, welche schon 20 Jahre oder älter sind.

Dawanda ist für Verkäufer

Das in Berlin gegründete eCommerce-Unternehmen wurde speziell für Hersteller und Anbieter gegründet. Besucher der Webseite können sich direkt an den Hersteller wenden, wenn sie etwas von ihm kaufen möchten. DaWanda behält sich für die Bereitstellung der Plattform eine Provision und Angebotsgebühr ein. Wenn man bedenkt, dass auch andere Vertriebsmöglichkeiten mit Kosten verbunden sind, ist diese eine, die vergleichsweise günstig für den Verkäufer ist. Es wird kein eigener Shop benötigt, die Präsentationsplattform besitzt bereits eine große Reichweite und hohe Besucherzahlen und auch die Kaufabwicklung gestaltet sich einfach. Hinzu kommen die vereinfachte Kundenkommunikation und das bereits mitgebrachte Vertrauen seitens der Kunden, die über DaWanda einkaufen. Leider passiert es auch auf diesen Plattformen, dass zwischen den Anbietern Preisdumpings betrieben werden. Schade eigentlich, aber abzusehen, stehen sich die Konkurrenten ja auch direkt gegenüber. So kann es unzählige Anbieter für ähnliche Produkte geben, sodass man sich mit seinen eigenen durchaus durchsetzen muss. Und auch um die Abgaben an DaWanda bei verkauften Produkten kommt man nicht herum. Der wohl größte Nachteil ist allerdings, dass DaWanda zum 30. August 2018 seine Tore schließt und die Verkäufer umziehen müssen.

Werdegang Dawanda

  • Dezember 2006

    Die e-Commerce Plattform Dawanda wird geöffnet von Gründerin Claudia Helming. Selbstgemachtes an Schmuck, Mode, Kleidung, Taschen, Babyartikel, Spielzeug, Material und Möbel aus dem DIY Bereich werden von Verkäufern/Händlern auf der Webseite angeboten. Selbstgemachte Dinge sind bei den Kunden beliebt, individuell und einzigartig.

  • 2011

    Nach langer Wachstumsphase hat sich Dawanda in Deutschland zur größten Online Marktplatz für selbstgemachtes etabliert. 360.000 Hersteller und über 6,9 Mio Nutzer haben sich bereits angemeldet, über 5.9 Mio Produkte sind im Shop gelistet.

  • 2012

    Dawanda startet die Internationalisierung und öffnet Stores, sowie Standorte in Polen und Spanien. Der Druck der internationalen Konkurrenz wie Etsy (Start in Deutschland in 2011) und Amazon Handmade nimmt stark zu.

  • 2017

    Etsy nimmt sich immer mehr Marktanteile, welche durch eine aggressive Expansionspolitik vom US-Unternehmen bestärkt werden. Dawanda gerät zunehmend in Deutschland unter Druck, schreibt aber in diesem Jahr das erste Mal schwarze Zahlen. Dennoch kommt es zu Entlassungen von Mitarbeitern.

  • 31.August 2018

    Das wars: Dawanda ist Geschichte. Nutzer werden von nun an auf die Webseite des damaligen Konkurrenzen Etsy.de weitergeleitet. Auch die Verkäufer sollen mit Hilfe eines Migrations-Tools an Etsy vermittelt werden.

Alternativen zu Dawanda

Was gibt es für Alternativen zu Dawanda? Credit to: "Make ma!" on youtube.com oder makema.de

Dawanda Alternativen

Welche Alternativen für Käufer & Verkäufer gibt es?

Eine gute Alternative zu finden ist immer schwierig gerade dann wenn man sich an etwas gewöhnt hat und eine Webseite gerne benutzt hat. DaWanda Nutzer müssen nicht verzweifeln, sondern können ihren Shop direkt zu Etsy umziehen, einem weit größeren Marktplatz für Selbstgemachtes. Und das obwohl die Marke nur ein Jahr vor DaWanda an den Start ging. Auch hier geht es um den Verkauf von handgemachten Einzelstücken, Vintageprodukten und allerhand Künstlerbedarf. Das New Yorker Unternehmen wächst und wächst und ist sogar an der Börse vertreten. Genau das könnte vielen DaWanda Nutzern ein wenig Angst machen und tatsächlich gilt es, sich komplett neu zu behaupten. Zwar können die Shops inklusive aller Bewertungen und aktiver Artikel direkt mit umgezogen werden, trotzdem ist die Konkurrenz um einiges größer.

  • Etsy
  • Makema
  • Palundu
  • Products with love
  • Amazon Handmade


Plattformen für Selbstgemachtes

So funktioniert Palandu

Wer es lieber wieder eine Nummer kleiner hat, der sieht sich auf der Seite von Palundu um, ebenfalls einem Verkaufsportal für kreative Köpfe und Handarbeitskünstler. Palundu möchte sich allerdings ein wenig von den Großen abheben und entwickelte ein einzigartiges Prüfverfahren für die gebotene Handarbeit. Soll heißen, dass nicht pauschal jeder, der irgendwie etwas Eigenes hat, auch wirklich auf Palundu verkaufen kann. Das Produkt muss wirklich selbst hergestellt worden sein, erst nach Freischaltung kann der Verkäufer von den Vorzügen der Plattform profitieren und sein Produkt verkaufen. Ebenso positiv zu benennen ist das relativ faire Konditionsmodell für die Verkäufer. Wer eine Palundu Premium Mitgliedschaft abschließt, der braucht sich später nicht über anfallende Einstellgebühren und Verkaufsprovisionen ärgern. Diese gibt es nach Abschluss der Mitgliedschaft nicht mehr. Ebenfalls kostenfrei ist die Registrierung auf der sympathischen Plattform. Dann können Käufer das ganz Besondere entdecken und echte Unikate abgreifen. Beispielsweise im Bereich individuell angefertigter Schmuckstücke oder Produkte aus dem Vintagebereich. Neben Taschen, Schmuck und Accessoires finden Kunden hier auch modische Produkte zum Anziehen, Kinderkleidung, Produkte für das Haustier und allerhand Künstlerstücke. Individuelle Zeichnungen, Skulpturen, Malereien oder Collagen lassen sich hier anfertigen. Perfekt für angepasste Geschenke, über die man sich noch wirklich Gedanken machen muss.

So funktioniert Amazon Handmade

Selbstverständlich muss auch der Mega-Konzern Amazon mitmischen, wenn es um den Verkauf von Produkten geht. Und so verkauft Amazon nicht nur inzwischen Mode und Accessoires, sondern auch handgemachte Produkte. Der relativ neue Marktplatz sammelt inzwischen über 1000 Künstler zusammen und bietet dadurch persönliche und individuelle Produkte für seine Käufer. Und hier kann nun wirklich jeder mitmachen, auch ohne aufwändige Unikats-Prüfungen. Wer also auf Palundu durchgefallen ist und mit seinem DaWanda Shop nicht zu Etsy umziehen möchte, der könnte es sich auf Amazon gemütlich machen. Denn hier darf sogar der eingefleischte Schreiner von Nebenan sein Kunsthandwerk an den Mann bringen und auch der Newcomer für ganz besondere iPhone-Hüllen darf hier verkaufen. Auf der Suche nach einem besonderen Bucheinband, für ein witziges Geschenk aus Holz zur angetretenen Schreinerlehre oder nach einem einzigartigen Schmuckstück aus Halbedelsteinen? Dann könnte man auf Amazon mittlerweile wirklich fündig werden. Geboten werden hier 10 verschiedene Kategorien, unter denen die Künstler und Hobbyerfinder ihre Produkte anbieten können. Schmuck, Kunstwerke, Möbel, Küchenutensilien, Mode oder Tiere – alles handgefertigt und natürlich mit ganz viel Personality. Sehr viele dieser Produkte lassen sich sogar personalisieren und mit Namen oder Sprüchen versehen.

Vorteile Amazon Handmade

Der Grund, weswegen viele lieber auf einen eigenen Onlineshop setzen, ist der, dass sie dort einen Raum haben, sich selbst und die Produkte besser vorzustellen. Auch können diese dann schöner präsentiert und beworben werden, eigene Fotos, mehr Bilder und mehr Text, für den Kunden oft ein wichtiges Kriterium für einen Kauf. Amazon hat sich diesen Anforderungen angepasst und bietet mehr Raum für Präsentation der eigenen Marke. So soll das „ganz Besondere“ herausgestellt werden und der Erfinder oder Künstler eine Gelegenheit haben, sich zu verkaufen und vorzustellen. Eben das, was Kunden wissen wollen, die Geschichte hinter dem Unikat. Künstler dürfen auf Amazon Handmade ihre Alleinstellungsmerkmale hervorheben und auch die Produktfotos können individueller und angepasster an das Produkt sein. Jeder erhält sogar ein eigenes Profil mit Link. Eine gute Sache für all diejenigen, die etwas mehr zu sagen haben. Ganz kostenfrei ist die Nutzung von Amazon Handmade natürlich nicht und so fallen auch hier Provisionen und Gebühren an. Diese richten sich nach den Produkten und der Verkaufsanzahl.

Online Verkaufsplattformen – gibt es noch andere Möglichkeiten?

DaWanda ist oder war bislang die bekannteste Plattform für DIY Produkte, jetzt schließen die Betreiber die Seite leider und Verkäufer können auf Etsy umsteigen, ohne direkt einen neuen Shop erstellen zu müssen. Dann können die Produkte aus den Bereichen Bekleidung, Wohnen, Accessoires, Baby, Tiere und viele weitere dort verkauft werden. Aber gibt es nicht noch weitere Möglichkeiten, seine eigenen Produkte zu vertreiben? Tatsächlich ist auch der Ebay Shop eine gute Möglichkeit, um seine handgemachten Unikate an den Mann zu bringen. Ebay ist längst nicht mehr nur eine Plattform für Gebrauchtwagen und Technik, sondern auch ein Reich voll mit Unikaten und Einzelstücken. Eine Plattform, die es mittlerweile wieder verdient, als seriöse anerkannt zu werden. Neben Ebay lassen sich die Produkte auch auf palundu.de, vondir.de oder ezebee.com verkaufen. Zwar handelt es sich hier um weniger große Verkaufsportale, dennoch sind auch sie durchaus bekannt und für den Liebhaber besonderer Stücke eine gute Möglichkeit. Und dann wäre da noch Facebook zu nennen, auch wenn es sich hier nicht um ein typisches Verkaufsportal für genau diese Dinge handelt. Dennoch gibt es auf Facebook mittlerweile unzählige Gruppen und beinahe zu jedem Thema eine andere Ansammlung Interessierter. So auch direkt angelegte Verkaufsgruppen, die man auch selbst ins Leben rufen kann. Und das sogar ohne Gebühren, denn wer hier verkauft, der muss sich lediglich an die gesetzlichen Bestimmungen halten. Desweiteren besteht die Möglichkeit, von seinem Profil auf andere Shops zu verweisen, wie etwa einem Etsy Shop. So ist Facebook eine ideale Verknüpfung dafür, um weitere Kunden von Facebook auf den Shop zu bringen.

Lohnt sich ein eigener Onlineshop nicht auch?

Klar kann auch ein eigener Shop dazu dienen, seine Produkte zu verkaufen. Der Aufwand hierfür ist natürlich etwas größer und zunächst muss der eigentliche Shop stehen. Das bedeutet, dass man diesen erst einmal erstellen muss, wer das selbst nicht kann, der muss jemanden beauftragen. Schon allein hierfür können bei einem guten System mehrere tausend Euro anfallen. Genutzt werden hierfür gerne Shopware, Oxid oder andere Open-Source Shopsysteme. Wer es ohne Hilfe machen möchte, der kann sich an einem so genannten Woocommerce Shop auf einer WordPress Seite versuchen. Wem das alles zu aufwändig und zu riskant ist, der könnte sich einen Onlineshop mieten, alternativ ist es auch möglich, bestehende Shops anzufragen, ob sie die eigenen Produkte mit aufnehmen. Auch hier fallen dann in der Regel Gebühren an, die individuell ausgehandelt werden. Hinter dem eigenen Onlineshop steckt eine Menge Arbeit, viel Zeit und Geld. Den Shop auf die vorderen Plätze von Google zu bringen, ist noch einmal eine andere Sache, die nie garantiert werden kann. Aus diesem Grund bieten diverse Onlineplattformen für genau diese Menschen eine ideale Lösung. Denn dort können sie sich komplett auf den Verkauf ihrer Produkte konzentrieren, ohne sich um einen aufwändig erstellten Shop kümmern zu müssen, der sich erst nach Monaten in den Suchergebnissen zeigt. Wer also eigene Ideen hat und diese möglichst schnell und zuverlässig verkaufen möchte, der kann von den Vorzügen einer bestehenden Online-Verkaufsplattform profitieren. Immerhin spricht nichts dagegen, es bei einem gut laufenden Etsy-Shop, später erneut mit einem eigenen Shop zu versuchen.